Holzalterungstechnik 2

12. April 2015 0

Für meine neue Stirnwandlore brauche ich auch passende Bretter für die Stirnwände. So habe ich mir aus Lindenholz (2 mm) passende Brettchen gesägt und und verschiedenen Mitteln versucht, diese ei nwenig zu altern. Die Bretter sollen nicht total verwittert aussehen sondern nur so, als wären sie schon eine geraume Zeit in Gebrauch. Ich habe dazu die Brettchen mit Schleifpapier (320er und 400er Körnung) geglättet und von allen Fasern befreit, ca. eine halbe Stunde gewässert und danach für einen ersten Test eine Hälfte der Brettchen mit stark verdünnter Vallejo-Acrylfarbe, den anderen Teil der Brettchen mit stark verdünnte Schmincke-Wasserfarben – beides jeweils nass-in-nass – mehr lasiert als angemalt. Nach dem Trocken haben alle Brettchen noch einen Überzug aus stark verdünnter Scribtol-Tinte erhalten. Das Brettchen ganz rechts ist momentan mein Favorit.

1:16 – Mauersteine aus Karton #4

10. Mai 2014 0

Dank entsprechender Hinweise von Marc Reusser ist mir bereits im 2. Anlauf  die gewünschte Grundfarbe gelungen, die mir zur Anmischung derzeit fehlende Verdünnung von TAMIYA habe ich kurzerhand durch Isopropylalkohol (70 %) ersetzt): Ich habe dann auf einem Übungsstreifen gleich die weitere farbliche Gestaltung mit Acrylfarben verschiedener Hersteller ausprobiert. Bei den oberen 4 Reihen habe ich die Farben nacheinander sehr verdünnt aufgetragen und sofort wieder mit Haushaltspapier abgetupft. Bei den unteren 4 Reihen habe ich die Acrylfarbe mit einem trocknen Borstenpinsel aufgetragen (dry brush). Die Fugen habe ich wie zuvor mit verdünntem Weißleim eingestrichen, dann „Fugengrau“ darübergestreut, den Überschuss entfernt und dann alles mit einem feuchten Schwamm übergewischt.  

1:16 – Mauersteine aus Karton #3

3. Mai 2014 0

Um das kleine Übungsgebäude nicht gleich zu ruinieren, habe ich mir ein paar Mauersteine auf einen Streifen Karton geklebt und zwei unterschiedliche Farben ausprobiert: Links Acrylfarbe, mit der ich aber noch nicht den richtigen Farbton getroffen habe … rechts Aquarellfarbe, die zunächst vom Farbton her besser ausgesehen hat. Um den Fugenmörtel (Fugengrau) in die Fugen hinein zu bekommen habe ich erst einmal versucht, diesen lose mit einem Pinsel hineinzuwischen, um ihn dann mit Klarlack oder verdünntem Kleber dort zu fixieren. Das hat nicht sehr gut funktioniert, zumal der Mörtelstaub sehr auf der Oberfläche der Mauersteine haftete. Ich habe dann verdünnten Weißleim mit einem schmalen Pinsel in die Fugen gegeben, den Fugenmörtel locker darübergestreut und den Überschuss erst mit einem Borstenpinsel und abschließend mit einem feuchten Tuch entfernt. Die Aquarellfarbe wurde dabei sofort angelöst, die Acrylfarbe hat sich, obwohl noch nicht mit mattem Klarlack überzogen, als viel besser geeignet erwiesen. Da müsste es mir nur noch gelingen, beim Anmischen den Grundfarbton besser zu treffen …

1:16 – Mauersteine aus Karton #2

26. April 2014 0

Nun sind fast alle einzeln ausgeschnittenen Mauersteine auf dem Übungsobjekt aufgeklebt. Es war zwar sehr arbeits- und zeitintensiv … aber ich finde, das (Zwischen)Ergebnis kann sich schon sehen lassen. Eine Sache die ich beobachtet habe ist, dass man beim Schneiden eine sehr scharfe Klinge verwenden muss, weil der Karton an den Schnittkanten sonst leicht ausfasert. Beim Aufkleben habe ich weiter festgestellt, dass so eine Mauer erst durch „Zierrat“ (wie im oberen Bereich) und unterschiedliche Ebenen optisch interessant wird. Zum Glück gibt es in der Umgebung genug Häuser mit gemauertem Ziegelwerk, so dass ich mir da noch einiges abschauen kann. Jetzt müssen die kürzlich bestellten Farben endlich eintreffen, damit es weitergeht …

1:16 – Mauersteine aus Karton #1

14. April 2014 0

Im Rahmen der „Grundsteinlegung“ habe ich mir Gedanken über das Hauptgebäude meines Layouts gemacht: Dieses soll aus Ziegelsteinen bestehen. Bei Abmessungen von ca. 25 x 30 cm kommen schon  locker 2.000 Ziegelsteine zusammen, wenn nur die 2 für den Betrachter sichtbaren Wände mit Ziegelsteinen verkleidet werden. So viele Miniaturziegelsteine zu kaufen wäre mir eigentlich zu teuer. Auf der Suche nach einer Alternative habe ich bei einem kleinen Testobjekt den Versuch weitergeführt, Ziegelsteine aus Karton her- bzw. darzustellen, wie z. B. hier insbesondere von Marc Reusser  *klick* und wie hier von mir im Maßstab 1:22,5 *klick*. Ich habe mir mit MS PowerPoint® eine entsprechende Zeichnung angefertigt, mit einem Laserdrucker auf Karton (Stärke 0,5 mm) ausgedruckt und mit einem Cutter ausgeschnitten. Aufgeklebt werden diese mit handelsüblichem Weißleim, für den richtigen Abstand sorgt ein Polystyrol-Profil in Fugenstärke.  Jetzt ist erst einmal Fleißarbeit angesagt, alle Ziegel auszuschneiden und aufzukleben …

1:16 Beton-Gehwegplatten aus Gips

20. Juli 2013 0

Für einen besseren Vergleich zwischen altem und neuem Beton habe ich hier ein aktuelles Bild nach dem Austausch von Betonplatten auf meinem Vorplatz. Ich habe erneut die Mischung geändert und den Anteil von Gips im Verhältnis zum Fugengrau erhöht. Trotzdem ist die aushärtende Masse immer noch etwas zu brüchig. Die farbliche Gestaltung habe ich nunmehr mit Aquarellfarben statt Acrylfarben vorgenommen, weil Letztere meist zu viel Latex enthalten – was die Oberfläche zu glatt erscheinen lässt.

1:16 CAT-Stapler als Akkuschlepper auf Schienen Spurweite IIIf

4. Juni 2013 0

Die Innenwand ist jetzt fast fertig. Lediglich die Öffnung (in Fahrtrichtung links), wo beim Vorbild das Lenkgestänge durchgeführt wird, muss noch mit einem „aufgeschweißten“ Blech verschlossen werden. Die „Bleche“ vor den Wartungsöffnungen sind mit Messingschrauben (M 0,8 x 2, SW 1,3) versehen, die ich vorher brüniert habe.

1:16 CAT-Stapler als Akkuschlepper auf Schienen Spurweite IIIf

12. Mai 2013 0

Zwischenzeitlich habe ich an der Front Teile aus Polystyrol angebracht, an denen beim Vorbild die Staplermechanik befestigt ist. Die Stelle, an der beim Original ein Hydraulikschlauch nach außen geführt wird, habe ich beim Modell mit einer runden Platte verschlossen und aus Spachtelmasse eine Schweißnaht drumherum imitiert. Weiterhin habe ich noch eine umlaufende Schürze aus Polystyrol (Stärke 0,25 mm) vorsichtig mit Aceton aufgeklebt. Als Nächstes folgen innen die teilweise abschraubbaren Panele vor der Elektrik/Mechanik, dann die Rest-Staplermechanik, an der die Pufferplatten befestigt werden und zum Schluss der Sitz nebst Unterbau und restliche Kleinigkeiten.

1:16 CAT-Stapler als Akkuschlepper auf Schienen Spurweite IIIf

3. Mai 2013 0

In Zeiten von CAD, 3D-Druckern und sogar 3D-Scannern mag meine Methode etwas vorsintflutlich wirken, aber es funktioniert. Meine mit MS PowerPoint® erstellten Entwürfe drucke ich auf selbstklebender Folie aus – vorzugsweise solche, die leicht und rückstandsfrei abziehbar ist. Um den Knick hinten in den Seitenteilen zu erhalten habe ich dann das Sägeblatt soweit nach unten gedreht, dass es nur noch 0,25 mm herausragte. Dann habe ich das ausgeschnittene Teil über das laufende Sägeblatt geschoben (flach andrücken, aber auf die Finger aufpassen!) um eine Nut zu erhalten, danach dort vorsichtig abgewinkelt und anschließend mit Aceton angelöst. Wenn das Aceton sich verflüchtigt hat und das Polystyrol wieder fest geworden ist, bleibt es in der neuen Position fixiert und die Nut ist praktisch nicht mehr zu sehen. So sieht der aktuelle Zwischenstand aus:  

1:16 Feldbahn mit Vorbildspurweite 260 mm

5. Oktober 2012 0

Nach längerem Überlegen habe ich mich zum Feldbahn-Modellbau auch im Maßstab 1:16 entschlossen. Thema wird sein eine kleine Feldbahn/Versorgungsbahn für einen landwirtschaftlichen und/oder gewerblichen Betrieb, mit einer Vorbildspurweite von 260 mm – im Maßstab 1:16 entspricht das einer Modellspurweite von 16,25 mm. (Feld)bahnen mit einer Vorbildspurweite von 260 mm (10.25“) gibt es viele: 10 and a Quarter Inch Gauge Railway Society *klick* Die Weimibahn (240 mm) *klick* Wigwell Light Railway *klick* Eine Ns1 im Maßstab 1:2 *klick* In Spanien *klick* und bei Wolds Way Lavender *klick* wird die Lavendel-Ernte sogar von einer Feldbahn mit einer Spurweite von 7,25″ transportiert … Meine Feldbahn/Versorgungsbahn soll kein verkleinertes Modell einer bereits existieren Bahn werden, sondern ein realistischer Eigenbau, wie ihn jemand für seine Feldbahn mit einer Spurweite von 260 mm bauen würde – nur halt nicht im Maßstab 1:1, sondern im Maßstab 1:16. Eines vorweg: 1:16 ist rieeeesig, z. B. im Vergleich zum Maßstab 1:22,5. (Feldbahn)modellbau im Maßstab 1:16 hat aber auch Vorteile: Bei dieser Größe ist mit den Augen und Fingern alles gut zu handhaben und kann […]

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