1:16 – Mauersteine aus Karton #4

10. Mai 2014 0

Dank entsprechender Hinweise von Marc Reusser ist mir bereits im 2. Anlauf  die gewünschte Grundfarbe gelungen, die mir zur Anmischung derzeit fehlende Verdünnung von TAMIYA habe ich kurzerhand durch Isopropylalkohol (70 %) ersetzt): Ich habe dann auf einem Übungsstreifen gleich die weitere farbliche Gestaltung mit Acrylfarben verschiedener Hersteller ausprobiert. Bei den oberen 4 Reihen habe ich die Farben nacheinander sehr verdünnt aufgetragen und sofort wieder mit Haushaltspapier abgetupft. Bei den unteren 4 Reihen habe ich die Acrylfarbe mit einem trocknen Borstenpinsel aufgetragen (dry brush). Die Fugen habe ich wie zuvor mit verdünntem Weißleim eingestrichen, dann „Fugengrau“ darübergestreut, den Überschuss entfernt und dann alles mit einem feuchten Schwamm übergewischt.  

1:16 – Mauersteine aus Karton #3

3. Mai 2014 0

Um das kleine Übungsgebäude nicht gleich zu ruinieren, habe ich mir ein paar Mauersteine auf einen Streifen Karton geklebt und zwei unterschiedliche Farben ausprobiert: Links Acrylfarbe, mit der ich aber noch nicht den richtigen Farbton getroffen habe … rechts Aquarellfarbe, die zunächst vom Farbton her besser ausgesehen hat. Um den Fugenmörtel (Fugengrau) in die Fugen hinein zu bekommen habe ich erst einmal versucht, diesen lose mit einem Pinsel hineinzuwischen, um ihn dann mit Klarlack oder verdünntem Kleber dort zu fixieren. Das hat nicht sehr gut funktioniert, zumal der Mörtelstaub sehr auf der Oberfläche der Mauersteine haftete. Ich habe dann verdünnten Weißleim mit einem schmalen Pinsel in die Fugen gegeben, den Fugenmörtel locker darübergestreut und den Überschuss erst mit einem Borstenpinsel und abschließend mit einem feuchten Tuch entfernt. Die Aquarellfarbe wurde dabei sofort angelöst, die Acrylfarbe hat sich, obwohl noch nicht mit mattem Klarlack überzogen, als viel besser geeignet erwiesen. Da müsste es mir nur noch gelingen, beim Anmischen den Grundfarbton besser zu treffen …

1:16 – Mauersteine aus Karton #2

26. April 2014 0

Nun sind fast alle einzeln ausgeschnittenen Mauersteine auf dem Übungsobjekt aufgeklebt. Es war zwar sehr arbeits- und zeitintensiv … aber ich finde, das (Zwischen)Ergebnis kann sich schon sehen lassen. Eine Sache die ich beobachtet habe ist, dass man beim Schneiden eine sehr scharfe Klinge verwenden muss, weil der Karton an den Schnittkanten sonst leicht ausfasert. Beim Aufkleben habe ich weiter festgestellt, dass so eine Mauer erst durch „Zierrat“ (wie im oberen Bereich) und unterschiedliche Ebenen optisch interessant wird. Zum Glück gibt es in der Umgebung genug Häuser mit gemauertem Ziegelwerk, so dass ich mir da noch einiges abschauen kann. Jetzt müssen die kürzlich bestellten Farben endlich eintreffen, damit es weitergeht …

1:16 – Mauersteine aus Karton #1

14. April 2014 0

Im Rahmen der „Grundsteinlegung“ habe ich mir Gedanken über das Hauptgebäude meines Layouts gemacht: Dieses soll aus Ziegelsteinen bestehen. Bei Abmessungen von ca. 25 x 30 cm kommen schon  locker 2.000 Ziegelsteine zusammen, wenn nur die 2 für den Betrachter sichtbaren Wände mit Ziegelsteinen verkleidet werden. So viele Miniaturziegelsteine zu kaufen wäre mir eigentlich zu teuer. Auf der Suche nach einer Alternative habe ich bei einem kleinen Testobjekt den Versuch weitergeführt, Ziegelsteine aus Karton her- bzw. darzustellen, wie z. B. hier insbesondere von Marc Reusser  *klick* und wie hier von mir im Maßstab 1:22,5 *klick*. Ich habe mir mit MS PowerPoint® eine entsprechende Zeichnung angefertigt, mit einem Laserdrucker auf Karton (Stärke 0,5 mm) ausgedruckt und mit einem Cutter ausgeschnitten. Aufgeklebt werden diese mit handelsüblichem Weißleim, für den richtigen Abstand sorgt ein Polystyrol-Profil in Fugenstärke.  Jetzt ist erst einmal Fleißarbeit angesagt, alle Ziegel auszuschneiden und aufzukleben …

1:16 Pappkartons #3

20. Januar 2014 0

Für zeitintensivere Bauabschnitte an Gebäuden oder Fahrzeugen fehlt momentan die Zeit, also habe ich mich „so zwischendurch“ noch einmal mit den Kartons beschäftigt. Auch dieser weiße Karton entspricht einem realen Produkt, das ich kürzlich zufällig entdeckt habe. Der Ausdruck erfolgte in Farbe (mit einem Tintenstrahldrucker) auf feinem weissen Karton (160g), der beim Falten „schärfere“ Kanten bildet. Zugeklebt ist dieser Karton mit einem 3,1 mm breiten Streifen aus echtem durchsichtigem Paketband. Bei verschiedenen Tests mit unterschiedlichen Sorten Papier und Druckern habe ich herausgefunden, dass ein durchschnittlicher Tintenstrahldrucker wohl eher nicht geeignet ist, z. B. Buchstaben < 1mm präzise zu drucken. Ein guter Laserdrucker kann das viel besser. So habe ich dann erneut ein Stück Packpapier mit einem Laserdrucker bedruckt und anschließend auf dünnen Karton geklebt. Um auch hier „schärfe“ Kanten beim Falten zu erhalten, habe ich die Falze mit der flachen Seite eines Küchenmessers nachbearbeitet. So gibt es jetzt immerhin schon genug Kartons, um einen Stirnbordwagen damit zu beladen. Auf dem unteren Bild kann man auch gut den Unterschied zwischen einem Tintenstrahlausdruck (rechts auf dem Stirnbordwagen) […]

1:16 Pappkartons #2

29. Dezember 2013 0

Soooo, jetzt habe ich noch einmal nachgebessert: Dieses Mal habe ich Packpapier auf dünnen Zeichenkarton (160 g) geklebt. Die Oberfläche ist so glatter für den Ausdruck und insbesondere die Buchstaben fransen nicht so aus. Ich habe dann einen neuen Karton gezeichnet und mich dabei stark an einem Vorbild orientiert. Nach dem das laminierte Papier getrocknet war, habe ich es mit einem Tintenstrahldrucker bedruckt, die Kartons mit einem Cutter ausgeschnitten, mit einem Messerrücken die Falzstellen gezogen und die Kartons dann mit einem 3,1 mm breiten Streifen Paketklebeband verschlossen. Die gesamte Überarbeitung dieses eigentllich unbedeutenden Teils hat mehrere Stunden in Anspruch genommen. Wenn man die Schrift mit dem bloßen Auge betrachtet, sieht sie eigentlich besser aus …

1:16 Pappkartons #1

23. Dezember 2013 0

Keine große Sache: Pappkartons. Jeder Modellbahner hat bestimmt schon einmal welche gebastelt. Da auf meiner Krankenhaus-Versorgungsbahn nicht nur Wäsche transportiert werden soll, habe ich mir jetzt auch ein paar Testexemplare gebastelt. Einen Umzugskarton nach den originalen Abmessungen eines „großen Umzugskarton“ sowie einige kleine Kartons als Umverpackung für Verbrauchsmaterial wie es in einem Krankenhaus benötigt wird: Untersuchungshandschuhe, Einwegspritzen etc. Der Umzugskarton ist auch im Maßstab 1:16 genau so faltbar wie das Original. Die Umverpackungskartons haben teilweise noch sichtbare Hilfslinien, an denen ich mich beim Falten und Einschneiden orientiert habe. Zugeklebt sind sie mit richtigem Paketklebeband. Davon habe ich einen Streifen auf eine Glasscheibe geklebt und jeweils 3,1 mm breite Streifen (50 mm beim Original) mit dem Cutter abgeschnitten und die Kartons damit zugeklebt.