Miniatur Ahornblätter

25. Oktober 2015 0

Die Blätter fallen – es wird Herbst! Und der bringt hoffentlich etwas mehr freie Zeit, um wieder ein wenig basteln zu können – dachte ich mir. Prompt bin ich zufällig auf einen Mini-Motivstanzer gestoßen, mit dem man ein Ahornblatt von durchschnittlicher Größe im Maßstab 1:16 stanzen kann. Gestanzt habe ich aus Herbstlaub von Eichen, Ahorn, Buche und Linde. Obwohl sie maßstabsgetreu und sogar aus Originalmaterial sind, wirken die Miniaturblätter noch nicht überzeugend. Vielleicht wird es besser, wenn man beim Ausstanzen mehr auf die Blattadern achtet … oder doch besser aus eingefärbtem Zigarettenpapier stanzt? Mal sehen …

Holzalterungstechnik 2

12. April 2015 0

Für meine neue Stirnwandlore brauche ich auch passende Bretter für die Stirnwände. So habe ich mir aus Lindenholz (2 mm) passende Brettchen gesägt und und verschiedenen Mitteln versucht, diese ei nwenig zu altern. Die Bretter sollen nicht total verwittert aussehen sondern nur so, als wären sie schon eine geraume Zeit in Gebrauch. Ich habe dazu die Brettchen mit Schleifpapier (320er und 400er Körnung) geglättet und von allen Fasern befreit, ca. eine halbe Stunde gewässert und danach für einen ersten Test eine Hälfte der Brettchen mit stark verdünnter Vallejo-Acrylfarbe, den anderen Teil der Brettchen mit stark verdünnte Schmincke-Wasserfarben – beides jeweils nass-in-nass – mehr lasiert als angemalt. Nach dem Trocken haben alle Brettchen noch einen Überzug aus stark verdünnter Scribtol-Tinte erhalten. Das Brettchen ganz rechts ist momentan mein Favorit.

1:16 – Mauersteine aus Karton #4

10. Mai 2014 0

Dank entsprechender Hinweise von Marc Reusser ist mir bereits im 2. Anlauf  die gewünschte Grundfarbe gelungen, die mir zur Anmischung derzeit fehlende Verdünnung von TAMIYA habe ich kurzerhand durch Isopropylalkohol (70 %) ersetzt): Ich habe dann auf einem Übungsstreifen gleich die weitere farbliche Gestaltung mit Acrylfarben verschiedener Hersteller ausprobiert. Bei den oberen 4 Reihen habe ich die Farben nacheinander sehr verdünnt aufgetragen und sofort wieder mit Haushaltspapier abgetupft. Bei den unteren 4 Reihen habe ich die Acrylfarbe mit einem trocknen Borstenpinsel aufgetragen (dry brush). Die Fugen habe ich wie zuvor mit verdünntem Weißleim eingestrichen, dann „Fugengrau“ darübergestreut, den Überschuss entfernt und dann alles mit einem feuchten Schwamm übergewischt.  

1:16 – Mauersteine aus Karton #3

3. Mai 2014 0

Um das kleine Übungsgebäude nicht gleich zu ruinieren, habe ich mir ein paar Mauersteine auf einen Streifen Karton geklebt und zwei unterschiedliche Farben ausprobiert: Links Acrylfarbe, mit der ich aber noch nicht den richtigen Farbton getroffen habe … rechts Aquarellfarbe, die zunächst vom Farbton her besser ausgesehen hat. Um den Fugenmörtel (Fugengrau) in die Fugen hinein zu bekommen habe ich erst einmal versucht, diesen lose mit einem Pinsel hineinzuwischen, um ihn dann mit Klarlack oder verdünntem Kleber dort zu fixieren. Das hat nicht sehr gut funktioniert, zumal der Mörtelstaub sehr auf der Oberfläche der Mauersteine haftete. Ich habe dann verdünnten Weißleim mit einem schmalen Pinsel in die Fugen gegeben, den Fugenmörtel locker darübergestreut und den Überschuss erst mit einem Borstenpinsel und abschließend mit einem feuchten Tuch entfernt. Die Aquarellfarbe wurde dabei sofort angelöst, die Acrylfarbe hat sich, obwohl noch nicht mit mattem Klarlack überzogen, als viel besser geeignet erwiesen. Da müsste es mir nur noch gelingen, beim Anmischen den Grundfarbton besser zu treffen …

1:16 – Mauersteine aus Karton #2

26. April 2014 0

Nun sind fast alle einzeln ausgeschnittenen Mauersteine auf dem Übungsobjekt aufgeklebt. Es war zwar sehr arbeits- und zeitintensiv … aber ich finde, das (Zwischen)Ergebnis kann sich schon sehen lassen. Eine Sache die ich beobachtet habe ist, dass man beim Schneiden eine sehr scharfe Klinge verwenden muss, weil der Karton an den Schnittkanten sonst leicht ausfasert. Beim Aufkleben habe ich weiter festgestellt, dass so eine Mauer erst durch „Zierrat“ (wie im oberen Bereich) und unterschiedliche Ebenen optisch interessant wird. Zum Glück gibt es in der Umgebung genug Häuser mit gemauertem Ziegelwerk, so dass ich mir da noch einiges abschauen kann. Jetzt müssen die kürzlich bestellten Farben endlich eintreffen, damit es weitergeht …

1:16 – Mauersteine aus Karton #1

14. April 2014 0

Im Rahmen der „Grundsteinlegung“ habe ich mir Gedanken über das Hauptgebäude meines Layouts gemacht: Dieses soll aus Ziegelsteinen bestehen. Bei Abmessungen von ca. 25 x 30 cm kommen schon  locker 2.000 Ziegelsteine zusammen, wenn nur die 2 für den Betrachter sichtbaren Wände mit Ziegelsteinen verkleidet werden. So viele Miniaturziegelsteine zu kaufen wäre mir eigentlich zu teuer. Auf der Suche nach einer Alternative habe ich bei einem kleinen Testobjekt den Versuch weitergeführt, Ziegelsteine aus Karton her- bzw. darzustellen, wie z. B. hier insbesondere von Marc Reusser  *klick* und wie hier von mir im Maßstab 1:22,5 *klick*. Ich habe mir mit MS PowerPoint® eine entsprechende Zeichnung angefertigt, mit einem Laserdrucker auf Karton (Stärke 0,5 mm) ausgedruckt und mit einem Cutter ausgeschnitten. Aufgeklebt werden diese mit handelsüblichem Weißleim, für den richtigen Abstand sorgt ein Polystyrol-Profil in Fugenstärke.  Jetzt ist erst einmal Fleißarbeit angesagt, alle Ziegel auszuschneiden und aufzukleben …

1:16 Beton-Gehwegplatten aus Gips

20. Juli 2013 0

Für einen besseren Vergleich zwischen altem und neuem Beton habe ich hier ein aktuelles Bild nach dem Austausch von Betonplatten auf meinem Vorplatz. Ich habe erneut die Mischung geändert und den Anteil von Gips im Verhältnis zum Fugengrau erhöht. Trotzdem ist die aushärtende Masse immer noch etwas zu brüchig. Die farbliche Gestaltung habe ich nunmehr mit Aquarellfarben statt Acrylfarben vorgenommen, weil Letztere meist zu viel Latex enthalten – was die Oberfläche zu glatt erscheinen lässt.

1:16 Beton-Gehwegplatten aus Gips

13. Juli 2013 0

Das größere Gipsstück ist leider so mies geworden (sehr schlechte Oberflächenstruktur), so dass ich nicht einmal Lust hatte, dieses zu Testzwecken zu bemalen. Da ich auch derzeit über keine große Auswahl an wasserlöslichen Farben verfüge habe ich mich gefragt, ob es nicht irgendwie möglich ist Modellbaubeton tatsächlich mit Beton statt Gips darzustellen. Nun ist Beton selbst für den Maßstab 1:16 zu grob, aber mir fiel dann noch die angefangene Tüte Fugengrau im Kellerregal ein. Ich habe also das Fugengrau nach Vorschrift angerührt, allerdings zusätzlich noch mit Gips vermengt und nach derselben Methode 2 Gehwegplatten mit den Abmessungen 31 x 31 mm hergestellt. Ein Nachteil des Fugengrau ist, dass dieses ca. 12 Stunden zum völligen Durchtrocknen braucht. Allerdings könnte man es dann auch betreten … 🙂 Das Ergebnis ist meiner Meinung nach aber selbst ohne zusätzliche Farbgestaltung mit Wasserfarbe viel überzeugender, als mein vorheriger Versuch mit Gips.

1:16 Beton-Gehwegplatten aus Gips

12. Juli 2013 0

Mein erster Versuch Beton mit Gips nachzubilden war nur mäßig erfolgreich. Aktuell hat Marc Reusser in einem Modellbau-Forum eine Methode vorgestellt, die mich zu einem neuen Versuch ermutigt hat. Dazu an dieser Stelle meinen ausdrücklichen Dank an Marc! Ich habe also aus Holzleisten eine provisorische Gießform mit doppelseitigem Klebeband auf einer kleinenGlasscheibe (aus einem Bilderrahmen) fixiert und mit ungefärbtem Modellgips ausgegossen. Noch während der Gips abgebunden hat, habe ich die Oberfläche abgezogen, die Schalung entfernt und mit verdünntem Holzleim Haushaltspapier auf die obere Seite der gegossenen Gipsstücke geklebt und noch einen Moment so liegen lassen. Danach habe ich mit einer ganz dünnen Messerklinge die Gipsstücke von der Glasplatte gelöst, umgedreht und trocknen lassen. Sollten dabei Risse oder Brüche auftreten ist das nicht schlimm, da die einzelnen Stücke ja durch die Verklebung mit dem Haushaltspapier Halt haben. Nach vollständiger Trocknung habe ich die Gehwegplatten mit stark verdünnter Acrylfarbe mehr lasiert als bemalt. Allerdings erscheint die Oberfläche noch nicht betonartig genug (Schlieren und Bildung von Luftbläschen) und die farbliche Gestaltung ist auch noch verbesserungswürdig (zu gelblich und […]

Neu auf der Werkbank

4. Oktober 2012 0

Neu auf meinem Basteltisch eingetroffen sind: The Weathering Magazine (herausgegeben von AK Interactive) , dessen erste Ausgabe unterschiedliche Techniken zur Alterung und insbesondere zur Gestaltung von Rost an verschiedenen Beispielen  zeigt, um größtmögliche Realität zu erreichen 502 Abteilung (powered by MIG productions) Ölfarben und geruchloses Terpentin, um diese Techniken – insbesondere sogenannte Washes – durchzuführen Weitere Acrylfarben von Vallejo, um meinen Bestand langsam zu vervollständigen – weil man doch sehr viele verschiedene Farben zur Darstellung unterschiedlicher Nuancen benötigt

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